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Geschichte
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Die Entstehung des Vereins für Jugend und Kultur e. V.

Die Idee eines Vereins, der sich hauptsächlich mit den Interessen von Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen beschäftigt und Veranstaltungen für diese Zielgruppe durchführt, ist wohl kaum von einer einzelnen Person oder an einem einzigen Tag entstanden. Vielmehr ist dieser Gedanke in seinen Grundzügen sicherlich schon vielen Leuten in den Sinn gekommen. Die einen hatten die Idee einer Theatergruppe, die anderen fanden den Gedanken eines jährlichen Musik-Festivals in Obertshausen gut, wieder andere hätten gerne einen Ort, an dem man sich regelmäßig zur gemeinsamen Freizeitgestaltung treffen kann. Alle diese Ideen haben jedoch gemeinsam, dass sie von einer Gruppe Privatpersonen viel schwieriger umzusetzen sind als von einem rechtsfähigen Verein, der auf einen Kreis von Helfern und Kontakten zurückgreifen kann. Nun gibt es zwar in Obertshausen weit über 100 Vereine, jedoch haben alle eigene und spezifische Interessensgebiete und schließlich war die Idee ein breit gefächertes und möglichst uneingeschränktes Angebot anzubieten. Da die Katholischen Jugenden Hausen und Obertshausen, die mit ihren Angeboten im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit diesem Gedanken am nächsten standen, gab es bereits 1999 Gespräche zur Bildung eines sogenannten Stadtjugendrings. Das Konzept sah einen runden Tisch mit Vertretern aller Jugendgruppierungen sowie Vereine mit Jugendabteilungen unter Beteiligung der städtischen Jugendförderung vor. Jedoch kam es damals nie zur Verwirklichung dieser Idee, lediglich einige gemeinsame Projekte der Katholischen Jugenden, wie z.B. die Millenniumsparty im Schwesterhaus der KJO an Sylvester 1999/2000, fanden statt.

Der Gedanke war jedoch nicht gestorben, vielmehr lebte er in den Köpfen der Leute weiter und war in so mancher geselligen Runde immer wieder ein Thema. Ende 2001 setzte es sich schließlich eine kleine Personengruppe zur Aufgabe, einen selbständigen Verein ins Leben zu rufen, der sich ganz den Interessen von Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen widmen sollte. Leute, die diese Idee gut fanden und gerne am Aufbau dieses Vereins mithelfen wollten, waren leicht zu finden und so waren bereits beim ersten Vortreffen im Dezember 2001 über ein dutzend Personen anwesend, die dem Vorhaben allesamt freudig Ihre Unterstützung aussprachen. Man beriet sich über das weitere Vorgehen und beschloss, zur intensiven Diskussion und Vorbereitung, auf ein gemeinsames Planungswochenende zu fahren. Dieses fand vom 11. - 13. März 2002 in Dorndiel statt und brachte höchst positive Ergebnisse. So konnten neben der Definition und Zielsetzung des Vereins, auch seine Organisationsstruktur und Arbeitsform abgesteckt, sowie die ersten Projektplanungen angegangen werden. Hier wurde auch der Entschluss gefasst, den Verein als erste Aktion in Form eines großen Gründungsfestes, welches am 1. Juni 2002 gefeiert wurde, der Öffentlichkeit zu präsentieren. Seit Mitte März 2002 liefen dann die Vorbereitungen, die Planung eines Jugendmagazins und die Gründungsformalitäten parallel zueinander und erforderten viel Einsatz von der frisch gegründeten Truppe.

Als die Vereinssatzung am 6. Mai 2002 zur Unterschrift bereit lag, wurde sie von 16 Gründungsmitgliedern unterzeichnet. Zum Zeitpunkt der Drucklegung unseres Magazins zählte der Verein für Jugend und Kultur bereits 22 Mitglieder, mittlerweile sind es über Hundert.

Unser Ziele sind...

...allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Möglichkeit der Umsetzung Ihrer eigenen Ideen und der aktiven Mitgestaltung am kulturellen Geschehen in und um Obertshausen zu geben. Jeder soll dazu angeregt werden, seine Wünsche und Vorstellungen zu formulieren und die nötige Hilfe und Unterstützung erhalten, diese zu realisieren. Wir hoffen, dass es so möglich ist, ein Jugend- und Kulturangebot zu schaffen, dass ebenso breitgefächert und vielseitig ist, wie die Interessen derer die es ansprechen soll, nämlich der Jugendlichen (und Junggebliebenen) unserer Stadt.